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Blog/Unternehmen

Auf ein paar Worte mit Mobilitree.net

Kilian Otte|16. März 20244 min

Ein Gespräch über digitale Fuhrparkverwaltung, nachhaltige Mobilität und die Zukunft der Unternehmensflotte.


Mobilitree: Könnt ihr uns kurz erklären, was RONYA genau ist und welche Leistungen die Plattform abdeckt?

RONYA ist eine digitale Fuhrparkmanagement-Plattform, die Verwaltung, Wartung, Prüfwesen und Buchung in einer einzigen Lösung zusammenführt. Unser Ansatz ist es, den gesamten Lebenszyklus eines Flottenfahrzeugs digital abzubilden -- von der Fahrzeuganmeldung über regelmäßige Inspektionen und Werkstattaufenthalte bis hin zur Abrechnung. Fuhrparkverantwortliche erhalten eine zentrale Anlaufstelle, über die sie Termine buchen, Freigaben erteilen, Kosten überwachen und regulatorische Anforderungen erfüllen können.


Mobilitree: Der Markt für Fuhrparksoftware ist nicht gerade klein. Was unterscheidet RONYA von bestehenden Lösungen?

Die meisten Anbieter decken Teilbereiche ab: Entweder geht es um Kostenverwaltung, um Telematik oder um Wartungsplanung. RONYA ist nach unserem Wissen die einzige Lösung, die Verwaltung, Werkstattsteuerung, Prüfmanagement und Online-Buchung in einer integrierten Plattform vereint. Der Fuhrparkverantwortliche muss nicht zwischen drei verschiedenen Tools wechseln, um einen vollständigen Überblick zu bekommen. Alles läuft über ein Dashboard, alle Daten fließen zusammen.

Hinzu kommt unser Partnerwerkstatt-Netzwerk mit garantierten Festpreisen. Das schafft Kostentransparenz, die mit herkömmlichen Werkstattbeziehungen in dieser Form kaum erreichbar ist.


Mobilitree: Wie setzt ihr die Digitalisierung konkret um? Was erleben Fuhrparkmanager im Alltag?

Der Kern liegt in der strukturierten Datenerfassung. Jedes Fahrzeug erhält eine digitale Akte, in der alle relevanten Informationen hinterlegt sind: Vertragsdaten, Wartungshistorie, Prüftermine, Schadensmeldungen. Leistungen werden über klar definierte Servicekategorien gebucht, sodass Aufträge standardisiert und vergleichbar sind.

Im Alltag sieht das so aus: Der Fuhrparkmanager loggt sich ins Dashboard ein und sieht sofort, welche Fahrzeuge demnächst zur Inspektion müssen, welche Prüftermine anstehen und wie sich die Kosten entwickeln. Termine werden mit wenigen Klicks gebucht, Freigaben digital erteilt. Das spart nicht nur Zeit, sondern eliminiert auch die typischen Informationslücken, die bei telefonischer oder E-Mail-basierter Koordination entstehen.


Mobilitree: Gibt es konkrete Erfolge, die ihr bei euren Kunden beobachtet?

Ja, durchaus. Viele unserer Kunden berichten, dass sie nach der Einführung von RONYA eine deutlich bessere Kontrolle über ihre Flotte haben. Fahrzeuge fallen seltener ungeplant aus, weil Wartungsintervalle konsequent eingehalten werden. Die Standzeiten in Werkstätten verkürzen sich, weil Aufträge vorab vollständig dokumentiert sind und die Werkstatt gezielt vorbereiten kann.

Ein häufig genannter Punkt ist auch die Kostentransparenz. Wenn Fuhrparkmanager erstmals schwarz auf weiß sehen, was einzelne Fahrzeuge tatsächlich kosten, führt das oft zu strategischen Anpassungen -- etwa beim Austauschzyklus oder bei der Anbieterauswahl.


Mobilitree: Welche Trends seht ihr aktuell im Bereich der Unternehmensmobilität?

Drei Entwicklungen stehen gerade im Vordergrund. Erstens die Elektromobilität: Immer mehr Unternehmen integrieren Elektrofahrzeuge in ihre Flotten, was neue Anforderungen an Ladeinfrastruktur, Wartung und Reichweitenplanung mit sich bringt.

Zweitens beobachten wir ein wachsendes Interesse an Carsharing-Modellen innerhalb von Unternehmensflotten. Statt jedem Mitarbeiter ein eigenes Fahrzeug zuzuweisen, teilen sich mehrere Personen einen Pool. Das spart Kosten und reduziert die Fahrzeuganzahl.

Drittens hat der Trend zum Home-Office die Mobilität grundlegend verändert. Weniger Pendelverkehr bedeutet geringere Fahrleistungen, was sich auf Wartungsintervalle, Versicherungskosten und die gesamte Fuhrparkdimensionierung auswirkt. Unternehmen überdenken, wie viele Fahrzeuge sie tatsächlich benötigen.


Mobilitree: Wie sieht die Zukunftsvision von RONYA aus?

Unser langfristiges Ziel ist es, die Plattform kontinuierlich weiterzuentwickeln, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle -- wir wollen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Flottenemissionen zu senken und den Weg zur grünen Flotte aktiv zu gestalten.

Technologisch arbeiten wir an der Integration von Telematik-Daten, die eine noch präzisere Wartungsplanung und Verbrauchsoptimierung ermöglichen. Langfristig werden auch Themen wie autonomes Fahren und Mobilitätsbudgets eine Rolle spielen. Die Idee: Statt einem Dienstwagen erhalten Mitarbeiter ein Budget, das sie flexibel für verschiedene Mobilitätsformen einsetzen können -- vom ÖPNV-Ticket über Carsharing bis zum Dienstrad.


Mobilitree: Abschließend: Wie schätzt ihr den Digitalisierungsreifegrad deutscher Unternehmen im Fuhrparkbereich ein?

Ehrlich gesagt: Es gibt noch viel Potenzial. Viele Unternehmen, insbesondere im Mittelstand, arbeiten nach wie vor mit Excel-Tabellen und manuellen Prozessen. Die Bereitschaft zur Digitalisierung ist da, aber oft fehlt der Anstoß oder die Klarheit darüber, welchen konkreten Nutzen eine digitale Lösung bringt.

Wir sehen unsere Aufgabe auch darin, Aufklärungsarbeit zu leisten und zu zeigen, dass digitale Fuhrparkverwaltung kein Mammutprojekt sein muss. Mit RONYA kann ein Unternehmen innerhalb weniger Tage starten und sofort von strukturierteren Prozessen, transparenteren Kosten und weniger Verwaltungsaufwand profitieren.


Vielen Dank an Mobilitree.net für das Gespräch und das Interesse an unserer Arbeit.

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In einem kurzen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie RONYA Ihre Flottenprozesse vereinfacht und Kosten senkt.

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