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Blog/Unternehmen

Agilität, Vertrauen und Nachhaltigkeit: Wie RONYA die Arbeitswelt gestaltet

RONYA Team|17. Juli 20244 min

Teamgeist und Innovation als Fundament

Was macht ein Unternehmen zu einem Ort, an dem Menschen gerne arbeiten -- und an dem gleichzeitig Spitzenleistungen entstehen? Wir haben mit Jan Hendrik Hoppe, Geschäftsführer von RONYA, über Unternehmenskultur, moderne Arbeitsmodelle und die Rolle agiler Methoden gesprochen.

RONYA Team: Jan, wenn du RONYA in drei Worten beschreiben müsstest -- welche wären das?

Jan Hendrik Hoppe: Teamgeist, Innovation und Vertrauen. Das klingt vielleicht nach Standardantworten, aber bei uns sind das keine Plakate an der Wand. Teamgeist bedeutet, dass wir Entscheidungen gemeinsam treffen und Verantwortung teilen. Innovation heißt, dass wir ständig hinterfragen, wie wir Dinge besser machen können. Und Vertrauen ist die Grundlage für beides.

Was die Generation Z von Arbeitgebern erwartet

RONYA Team: Die Generation Z stellt andere Ansprüche an Arbeitgeber. Wie geht RONYA damit um?

Jan Hendrik Hoppe: Junge Talente erwarten heute mehr als ein gutes Gehalt. Sie suchen Sinn in ihrer Arbeit, wollen sich weiterentwickeln und brauchen Flexibilität. Starre Strukturen und hierarchisches Denken schrecken sie ab. Wir nehmen das ernst.

Konkret bedeutet das bei uns:

  • Persönliche Entwicklung: Jeder Mitarbeitende hat ein individuelles Entwicklungsbudget und regelmäßige Gespräche über Karriereziele
  • Mentoring-Programm: Erfahrene Kolleginnen und Kollegen begleiten neue Teammitglieder nicht nur fachlich, sondern auch persönlich
  • Sinnstiftung: Wir machen transparent, welchen Beitrag jedes Teammitglied zum Gesamterfolg leistet

Flexibles Arbeiten: Remote, Gleitzeit und eigenverantwortliche Zeiteinteilung

RONYA Team: Wie sieht der Arbeitsalltag bei RONYA konkret aus?

Jan Hendrik Hoppe: Wir haben uns von der Idee verabschiedet, dass gute Arbeit nur am Schreibtisch im Büro zwischen 9 und 17 Uhr entsteht. Bei uns gibt es verschiedene Arbeitsmodelle:

  • Remote Work: Unsere Teams arbeiten standortunabhängig. Ob Home-Office, Co-Working-Space oder Büro -- jeder wählt die Umgebung, in der er am produktivsten ist.
  • Gleitzeit: Keine starren Arbeitszeiten. Solange die Ergebnisse stimmen und die Teamabsprachen eingehalten werden, teilen sich unsere Mitarbeitenden ihre Zeit selbst ein.
  • Ergebnisorientierung: Wir messen Leistung an Ergebnissen, nicht an Anwesenheitsstunden.

Das funktioniert natürlich nur mit klaren Spielregeln. Wir haben feste Kernzeiten für Meetings definiert und nutzen asynchrone Kommunikation, damit niemand ständig erreichbar sein muss.

Vertrauen und flache Hierarchien

RONYA Team: Das setzt viel Vertrauen voraus. Wie schafft ihr diese Basis?

Jan Hendrik Hoppe: Vertrauen entsteht nicht durch Anordnungen, sondern durch Vorleben. Bei RONYA gibt es keine klassischen Hierarchieebenen mit Genehmigungskaskaden. Wir setzen auf Eigenverantwortung und Transparenz.

Jeder im Team hat Zugang zu relevanten Informationen -- von Unternehmenszahlen bis hin zu strategischen Entscheidungen. Wenn Menschen verstehen, warum Entscheidungen getroffen werden, können sie sich besser einbringen. Und wenn sie Verantwortung tragen dürfen, wachsen sie daran.

Natürlich gehört auch dazu, Fehler zuzulassen. Wir haben eine offene Fehlerkultur: Wenn etwas schiefläuft, suchen wir gemeinsam nach Lösungen, nicht nach Schuldigen.

Digitalisierung mit agilen Methoden

RONYA Team: Welche Tools und Methoden nutzt ihr für die Zusammenarbeit?

Jan Hendrik Hoppe: Wir arbeiten agil -- und das ist bei uns kein Modewort. Unsere Projektarbeit basiert auf Scrum-Elementen, angepasst an unsere Bedürfnisse. Konkret setzen wir auf:

  • Jira für die Projektplanung und das Aufgabenmanagement. Jedes Teammitglied sieht den Status aller Projekte und kann Prioritäten nachvollziehen.
  • Slack als zentrales Kommunikationstool. Wir haben klare Kanalstrukturen, damit Informationen dort landen, wo sie hingehören.
  • Kurze Sprints mit klaren Zielen, damit wir schnell auf Veränderungen reagieren können.

Der Vorteil agiler Methoden liegt für uns nicht in der Methodik selbst, sondern in der Denkweise: regelmäßig hinterfragen, anpassen, verbessern.

Retrospektiven und kontinuierliches Feedback

RONYA Team: Wie stellt ihr sicher, dass die Zusammenarbeit auch langfristig gut funktioniert?

Jan Hendrik Hoppe: Durch regelmäßige Retrospektiven. Am Ende jedes Sprints setzen wir uns zusammen und besprechen: Was lief gut? Was können wir verbessern? Was brauchen wir, um besser zu werden?

Das klingt simpel, ist aber enorm wirkungsvoll. Probleme werden früh erkannt, gute Ideen schnell umgesetzt. Und jeder hat die Möglichkeit, den Arbeitsalltag aktiv mitzugestalten.

Zusätzlich führen wir regelmäßige 1-on-1-Gespräche, in denen es nicht nur um Projekte geht, sondern auch um persönliche Zufriedenheit und Entwicklungswünsche. Feedback ist bei uns keine jährliche Pflichtübung, sondern fester Bestandteil des Alltags.

Welche Talente RONYA sucht

RONYA Team: Zum Abschluss: Was sollte jemand mitbringen, der bei RONYA arbeiten möchte?

Jan Hendrik Hoppe: Neugier und Eigeninitiative sind uns wichtiger als der perfekte Lebenslauf. Wir suchen Menschen, die mitdenken, Verantwortung übernehmen wollen und Freude daran haben, Dinge voranzutreiben.

Fachliche Kompetenz ist natürlich wichtig, aber sie lässt sich aufbauen. Haltung und Motivation sind schwerer zu vermitteln. Wer offen für Neues ist, gerne im Team arbeitet und keine Angst vor Veränderung hat, passt zu uns.

Und ganz ehrlich: Wer sich in starren Strukturen mit festen Vorgaben wohler fühlt, wird bei uns vermutlich nicht glücklich. Wir bieten Freiheit -- und erwarten im Gegenzug Verantwortungsbewusstsein.

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